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Bogenschießen für  Einsteiger - eine kostenlose Anleitung, leicht verständlich

 

Ein Grundkurs für Alle, bei denen  der Bogen nicht nach 3 mal Schießen auf dem Dachboden verschwinden soll

und hier bekommen Sie die nötigen Bögen:

Grundlegendes über Langbögen

Der Langbogen, auch traditioneller Bogen genannt, stellt die älteste Bogenform dar.

Geschichtliches dazu gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Langbogen

Auch hier gibt es Unterscheidungsmerkmale:

Wurfarmquerschnitt:
Bei den englischen Langbögen haben die Wurfarme im Querschnitt eine “D”-Form, also vorne gerade und nach hinten halbrund geformt.
Nomadenbögen und die amerikanischen Indianerbögen haben die Wurfarme im Querschnitt eine flache rechteckige Form, also vorne und hinten gerade.
Weitere Arten sollen hier unberücksichtigt bleiben.

Bogenform:
Bei der Bogenform, die man im ungespannten Zustand erkennen kann gibt es vier verschiedene Typen:
gerade:
Der Bogen ist aus einem geraden Stück Holz gefertigt - Urform.
reflex:
Der Bogen ist in sich nach vorne gebogen - dadurch ist der Bogen stärker vorgespannt, und kann mehr Kraft auf den Pfeil übergtragen
deflex/reflex:
Der Bogen ist in der Mitte nach hinten geschwungen, während die Wurfarme wieder nach leicht nach vorne gehen - sehr gängige Langbogenform. Kann ebenfalls mehr Kraft auf den Pfeil übertragen.

recurve:
Ähnlich dem deflex/reflex. Jedoch sind die Wurfarmenden extrem nach vorne gebogen (siehe Recurvebogen auf den anderen Seiten). Erlaubt eine kürzere Boglenlänge bei gleicher Auszugslänge, wie z.B. bei einigen Jagd- und Reiterbögen

Laminierte Bögen:
Es gibt massive Bögen und laminierte Bögen.
Massive Bögen aus nur einer Holzsorte sind die Urform - und empfindlich und sehr pflegebedürftig! Bei falscher Handhabung können sie schnell brechen oder schlapp werden.
Laminierte Bögen haben auf Ihrem Holzkörper eine zweite Schicht aus anderem Material (in der Regel Fiberglas).
Sie kann man bedenkenlos aufspannen und sofort in Gebrauch nehmen. Sie verzeihen auch, wenn man sie mal einige Tage aufgespannt lässt. Nachteil: sie haben meistens den größeren Handschock (Erklärung kommt später).
Trotzdem sind sie wegen Ihrer Unkompliziertheit von Freizeitschützen zu bevorzugen.

Bogenfenster/Pfeilauflage:
Eines der gravierendsten Unterschiede. Es gibt Bögen, die komplett ohne Bogenfenster und ohne Pfeilaulage daherkommen. Es ist praktisch die Urform.
Geschichtlich später kam das Bogenfenster. Es erlaubt, den Pfeil dichter am Mittelpunkt der Bogenbreite zu führen, was erhebliche Vorteile bei der Genauigkeit, bzw. Einfachheit der Schüsse hat - die Pfeile fliegen einfach besser, weil sie nicht erst um den Bogen drum herum müssen.
Danach kam die Pfeilauflage. Eine kleine Kante im Bogenfenster, auf die man den Pfeil legen konnte. Die Positionierung auf dem Handrücken entfiel damit.

Hier ein Deflex/Reflex-Bogen mit Rechteck-Profil als Beispiel.
Die Wurfarme lassen auch im gespannten Zustand noch erkennen, dass sie nach vorne vorgebogen sind.

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